Unter Gerätetauchen versteht man das tauchen mit Tariersystem und externer Luftversorgung wie es beim Tauchen mit einem Helmtauchgerät, Kreislauftauchgerät (Rebreather) oder Drucklufttauchgerät (DTG) vorkommt.
Das „SCUBA“ Diving, was im deutschen für Gerätetauchen steht ist der Sport von Tauchern, die eine Pressluftflasche verwenden, die sie meist auf dem Rücken tragen. Über den „Atemregler“, also die Verbindung zwischen der Sauerstoffflasche und dem Mund des Tauchers, versorgt den Taucher unter Wasser mit Atemluft.
Taucher haben die einmalige Möglichkeit, in Welten einzudringen, die den meisten Menschen verschlossen bleiben. Taucher sind auch wichtig für die Filmindustrie, denn diese würde beispielsweise bei einem Filmdreh nicht ganz spontan den gewünschten Hai im Wasser antreffen – und ist somit auf die langjährigen Filmaufnahmen von (Sport-)Tauchern angewiesen.
Zum Tauchsport können einen die unterschiedlichsten Gründe bewegen. Ob man gesunkenen Wracks besichtigt oder einfach die Unterwasserwelt mit all ihren Schönheiten – wie Fischen in tausenden Farben – erkunden will, die Unterwasserwelt kann für eine Vielzahl einmaliger Erlenbisse sorgen. Selbstverständlich gehen dem Tauchsport eine solide praktische und theoretische Ausbildung voraus, da dieser Sport durchaus auch Risiken mit sich bringt.
Für Sport- und Berufstaucher gelten besondere Verhaltensregeln und klar definierte Sicherheitsstandards, die unbedingt eingehalten werden müssen. Diese ergeben sich aus der Tauchtheorie und Tauchphysik. Wie beim Autofahren ist es wichtig, diese Regeln zu beachten und den gesunden Menschenverstand zu nutzen.
Die Geschichte des Tauchens beginnt ca. 4500 vor Christus mit der Ernte von Schwämmen, Perlen und Korallen. In der Antike sollen auch Taucher bei Kampfeinsätzen gegen feindliche Schiffe eingesetzt worden sein. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann die Verwendung von Helmtauchgeräten. Die ersten Schwimmtauchgeräte traten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Erscheinung.