Beim Höhlentauchen unterscheidet man zwischen „Grotten-Tauchen“ und „Höhlen-Tauchen“.
Das Höhlentauchen zählt zu den Interessantesten zugleich aber auch zu den riskantesten Varianten des Sporttauchens. Das Höhlentauchen wir allerdings auch zur Höhlenerforschung eingesetzt. Man kann zwischen „Cavern-Tauchen“ und „Cave-Tauchen“ unterscheiden.
Der Unterschied ist folgender: Während man beim Cavern-Tauchen lediglich so tief taucht, das man den Ausgang immer sehen kann, taucht man beim Cave-Tauchen bis zu mehrere Kilometer tief in einer Höhle oder Grotte.
Wie auch bei allen anderen Sporttaucharten ist hier eine solide Ausbildung notwendig. Weiteres ist das Höhlentauchen für Menschen die unter Platzangst leiden oder sich in der Dunkelheit unwohl fühlen nicht zu empfehlen. Denn alleine der Gedanke daran, löst bei einigen Menschen Panikreaktionen aus.
Einige Probleme, die beim Höhlentauchen auftreten können sind:
Druckausgleich: Durch unterschiedliche Tauchtiefen variiert das Druckverhältnis. Dieses muss vom Taucher möglichst ausgeglichen werden.
Orientierungsverlust: Durch den Flossenschlag des Tauchers, der Schwebstoffe hervorruft, kann der Taucher leicht die Orientierung verlieren. Deshalb ist es notwendig den Höhlenausgang durch eine Leine zu markieren. Für den Fall, dass der Taucher diese Führungsleine aus den Augen verliert, ist die Gefahr einer Verirrung sehr groß. Die meisten dieser Unfälle enden tödlich.
Atemgasversorgung: Normalerweise tauchen Höhlentaucher nach der ein Drittel Regelung. Diese besagt, dass ein Drittel des Atemgases für den Weg in die Höhle und ein zweites Drittel für den Weg zurück verbraucht wird. Das letzte Drittel wird für einen möglichen Notfall aufgehoben.
Daher gilt: Nur wer also über eine ausreichende Ausbildung verfügt, sollte sich an das Höhlentauchen heranwagen. Wer dann einmal das Höhlentauchen in Angriff genommen hat, der kann neben Seerosenteichen, Jungfischen alles um sich herum vergessen.