Tauchschein


Einen Tauchschein, im Fachjargon auch Brevet genannt, bekommt man nach der Absolvierung einer Ausbildung ausgestellt. Leute, die regelmäßig den Tauchsport ausüben, sollten sich zusätzlich noch ein Logbuch zulegen.

In diesem Logbuch werden alle absolvierten Tauchgänge festgehalten. Tauschein und Logbuch werden daher auch oft zur Feststellung, ob ein Taucher die notwendige Ausbildung an einem bestimmten Tauchprogramm teilzunehmen hat, herangezogen. Ein Tauchschein wird nicht als offizielles Dokument anerkannt.

Es gibt viele verschiedene Tauscheine, die mitunter bestimmte Fähigkeiten des Tauchers widerspiegeln. So kann ein Tauschein aussagen, dass ein Taucher in der Lage ist selbstständig ohne Tauchlehrer zu tauchen oder etwa bis zu einer gewissen Tiefe tauchen darf. Tauchscheine haben ausschließlich Empfehlungscharakter, da sich die ausgestellten Scheine massiv je nach ausstellender Organisation unterscheiden können.

In einigen Tauchschulen besteht auch die Möglichkeit bestimmte Zusatzfähigkeiten für das Tauchen zu erwerben. Dazu gehören etwa das Höhlentauchen, das Eistauchen oder das Orientierungstauchen.

Hier eine kurze Übersicht über ein paar Brevets:

OpenWater Diver: Diese Ausbildung vermittelt den Tauchern eine solide Grundkenntnis, über die Dinge, die Spaß am Tauchen machen.

Emergency First Response Kurs: Hier wird Ihnen alles Notwendige für die Notversorgung beigebracht. Das Ganze gleicht einem Erste-Hilfe-Kurs. Durch diese Erkenntnisse haben Sie die Möglichkeit Wiederbelebungsversuche sowie Erste Hilfe vorzunehmen.

Die Kosten für einen Tauchschein:

Die Kosten für einen Tauchschein für Anfänger der zur Teilnahme an geführten Tauchgängen berechtigt, unterscheiden sich je nach Region, Saison und Tauchbasis. Ein Bronze-Tauchschein, der während eines einwöchigen Urlaubes absolviert werden kann kostet rund 250 Euro.